- Praxis aktuell -

         - Wolfenweiler im Mai / Juni 2012 -

Darm und Darmsanierung

Ebenso wichtig wie Ölwechsel bei Ihrem Auto könnte eine Darmsanierung für Ihren Körper sein. Die Fastenzeit liegt hinter uns. Falls Sie diese Gelegenheit zur Entschlackung und Entgiftung verpasst haben, sollten Sie sich an das alte Sprichwort erinnern: "Der Tod sitzt im Darm" - In der Tat steht Darmkrebs an Nummer 2 der häufigsten Krebserkrankungen und macht rund 12 Prozent der Todesfälle in Europa aus. In Deutschland ist 2010 jeder vierte Todesfall Folge eines Krebsleidens gewesen. Insgesamt starben in dem Jahr 218.889 Menschen an Krebs. Damit stieg die Zahl gegenüber 2009 um knapp 3000, laut dem statistischen Bundesamt, Wiesbaden. Nach den Herz-Kreislauferkrankungen ist Krebs weiter die zweithäufigste Todesursache.

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Krebsstatistik: Mehr Krebstote in Europa - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/news/krebsstatistik_aid_91668.html

Der Grundstein jeder guten Gesundheit ist der gesunde Darm. Dabei spielen vor allem die Schleimhäute eine immens wichtige Rolle: nicht nur zur Verdauung sondern auch als Schutzbarriere vor unerwünschten Eindringlingen. Mit seiner riesigen Oberfläche von ca. 400m2 bietet der Darm eine ebenso große Angriffsfläche für Krankheitserreger wie Bakterien und Viren. Ob diese dann allerdings die Chance haben, eine Krankheit wirklich auszulösen, steht und fällt mit der intakten Darmschleimhaut, die in etwa 80% der Abwehr- zellen beherbergt. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist dabei die bakterielle Mikroflora. Wird diese durch Antibiotika verändert, kann es zum Ungleichgewicht also zur Dysbiose des Darms kommen. Das kann gravierende Folgen haben. U.a. kommt es häufig zur Ansiedelung von pathogenen Keimen und Pilzen, aber auch zur Schädigung der Darmschleimhaut, die für Ihr Immunsystem verantwortlich ist. Immer wiederkehrende Erkältungskrankheiten k

Doch woran erkennen Sie, ob Ihr Darm in Ordnung ist, bzw. ob etwas nicht in Ordnung ist? Leiden Sie beispielsweise unter:

- chron. Hautproblemen wie Neurodermitis, Ekzemen, Psoriasis (Schuppenflechte)
- Allergien (v.a. Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien)
- Infektanfälligkeit, Immunschwäche (wieder-kehrende Sinusitiden, Ohrenentzündungen, Bronchitis, Harnwegsinfekte)
- Verdauungsproblemen: Reizdarm, Blähbauch, Verstopfung, schmierigem Stuhl oder gar immer wieder mal auftretenden Durchfällen oder
unter den offensichtlichen Störungen des Verdauungskanals wie
- Polypen, Divertikel, Coltitis ulcerosa, M. Crohn, Mange-/Darmkrebs?

Aber auch, was man auf den ersten Blick eher nicht mit dem Darm in Zusammenhang bringen würde kann von einer nicht-intakten Schleimhaut oder Darmsymbiose beeinflusst werden
- Migräneattacken
- chronische Müdigkeit mit oder ohne Antriebslosigkeit, Depressionen und Angstzustände, Konzentrationsstörungen
- rheumatische Erkrankungen
- ständig wiederkehrende Verspannungen, v.a. Schmerzen im LWS-Bereich
- ADHS/ADS

Vor allem nach einer oder mehreren Antibiotika-Kuren (zerstören die Darmflora) sollten Sie den Darm unbedingt sanieren, Aber auch als Herz- und Kreislaufpatient profitieren Sie von einer Darmsanierung, da in der heutigen Medizin darüber diskutiert wird, ob nicht doch bestimmte Bakterienüberwucherungen des Darms mit für Arterienverkalkung und damit mitverantwortlich für Herzinfarkte oder Schlaganfälle sind.
Trifft davon etwas auf Sie zu? Dann sollten Sie über eine gründliche Darmsanierung nicht nur nachdenken, sondern besser bald handeln.

Hinter vielen chronischen Erkrankungen steckt eine nicht-intakte Darmschleimhaut und eine Fehlbesiedlung der Darmflora.

zur nachhaltigen Darmsanierung gehört außer einer Dunkelfeld-Vitalblutanalyse siehe Dunkelfeld-Diagnostik (Azidose/Alkalose, Immunstatus-bestimmung, Ausscheidungs- und Ausleitungskapazität) vorneweg die Bestimmung der mikrobiellen Darmflora, gegebenenfalls mit Bestimmung der Darmschleimhautfunktion.
Danach kommt die Therapie mit Schleimhaut entlastender Ernährungsumstellung und Ausslassdiät, Symbioselenkung und Isopathie, sowie ein sinnvoller Einsatz von Probiotika, die entsprechend der Anamnese zusammengestellt wird und von Ihren Laborbefunden abhängt. Um eine angeschlagene Darmschleimhaut zu regenerieren und die Symbiose wieder n a c h h a l t i g aufzubauen, braucht es ca. 6 - 9 Monate.

Also, haben Sie Geduld mit sich und Ihrem Körper, und gönnen Sie ihm - ebenso wie Ihrem Auto - nur das Beste. Er ist es wert, denn Sie haben nur den einen ...

Alles Gute und wie der Yogi sagt: Namasté
Petra Danner